Über den „Einfluss von Windkraftanlagen auf unseren Lebensraum“ will die Bürgerinitiative „Gegenwind Wetterau“ aufklären, die am Dienstag, 15. April, gegründet werden soll. Sie wendet sich gegen das „größte in Hessen befindliche Windvorranggebiet (868 ha) zwischen Bad Nauheim, Münzenberg und Rockenberg.
Wer ist von der Galerie ins Becken gesprungen? Wer hat hier seinen Freischwimmer gemacht? Schwimmbadgeschichten gibt es im Erzählcafé im Alten Hallenbad in Friedberg zu hören. Dabei schreibt das Schwimmbad zum zweiten Mal Geschichte: Es ist vom Schwimmbad zum Kulturhaus geworden, und zwar auf genau die Weise, wie es vor 105 Jahren entstanden ist – durch den Gemeinsinn der Bürger. Das neue Kulturprogramm im alten Bad startet am 2. Mai. Ein ganz besonderes Plakat wirbt dafür.
Die CDU will weg von der Sommerzeit – so hat sie es auf ihrem Parteitag beschlossen. OK, das wird vermutlich zunächst keine praktischen Auswirkungen haben, dennoch stellt sich die Frage, was die Partei dazu treibt, sich in dieser Frage aus dem Fenster zu lehnen.
Rund 870 Hektar groß ist das so genannte Windvorranggebiet in der nördlichen Wetterau.
Ein Sturm der Entrüstung brach los, als das bekannt wurde. Es drohe ein riesiger Industriepark mit bis zu 100 Windrädern, das Landschaftsbild werde zerstört, Menschen und Tiere würden durch diesen Moloch zerstört, und alles nur, weil ein paar Investoren auf Kosten anderer den schnellen Euro machen wollten. Ob allerdings und wenn ja wie viele Windräder sich in der Wetterau und den anderen hessischen Windvorranggebieten drehen werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt völlig offen. Denn bislang gibt es keine belastbaren Aussagen über die tatsächlichen Windverhältnisse in diesen Gebieten.
Der Saal im Oppershofener Bürgerhaus war voll, überwiegend Gegner waren zur Bürgerversammlung der Gemeinde Rockenberg zum heiß diskutierten Thema Windkraft gekommen. Doch es wurde eine Chance vertan. Denn die Windkraftgegner, allen voran der Vorsitzende der örtlichen Bürgerinitiative, Ralf Koch, verrannten sich in Total-Widerstand. Sie hätten am liebsten keine Windräder in der Wetterau, sagte Koch unter dem Beifall der Gegner. Originalton aus der Debatte hören Sie hier.
Es geht auch anders. In Niddatal protestieren die Kommunalpolitiker gegen die Wind-Pläne des Regionalverbandes – weil in ihrer Stadt kein Windpark gebaut werden darf. Der Protest ist umso erstaunlicher, weil die Kommune von den Windrädern gar nicht direkt profitieren würde. Sie besitzt an den geeigneten Standorten keine Grundstücke.
Wie kann die Kraft des Windes bei Rockenberg genutzt werden? Der Teilplan Erneuerbare Energien des Regionalplans Südhessen weist zwischen Rockenberg, Münzenberg und Wölfersheim knapp 870 Hektar Windvorrangflächen aus. Eine Bürgerversammlung am Donnerstag, 3. April, in Rockenberg-Opperhofen befasst sich mit dem Thema. Weiterlesen →
Der Plan für eine Internetzeitung für das Rhein-Main-Gebiet stößt auf reges Interesse. Ihr werden gute Chancen eingeräumt. Nun soll ein Förderverein gegründet werden, der das Projekt finanziert.
Landbote-Mitarbeiterin Jutta Himmighofen-Strack hat eine Nachtschicht in der Bäckerei Mörler in Friedberg eingelegt. Hier ist noch Handarbeit angesagt. Auf Backmischungen und vorgefertigte Produkte wird verzichtet. Die Nacht zu Samstag ist für die Bäcker ein Wettlauf mit der Zeit. Jeder Handgriff muss sitzen. „Mit meinem Tempo würde die Filiale in Bad Nauheim morgen sicher nicht beliefert werden können“, muss die Autorin feststellen.
Windräder sorgen in Ulrichstein für den Wohlstand der Stadt. Die 53 Windräder wehten seit 1993 Millionen in den notorisch klammen Stadtsäckel. In diesem Jahr wird mit einem Erlös von 358000 Euro gerechnet. Weiterlesen →