Hochmoderne, gigantische Maschinen, teuer wie ein Einfamilienhaus, sollen die Ammoniakemission in der Landwirtschaft verringern. Landwirtschaftsjournalist Michael Schlag stellt sie und ihre Bedeutung für den Umweltschutz exklusiv im Landboten vor.
Elfriede Pfannkuche führt zu Attraktionen der Region
Von Bruno Rieb
„Mir macht es Spaß und ich will anderen helfen, auch Spaß daran zu finden“, sagt Elfriede Pfannkuche. Ihr macht es Spaß, die Geschichte der Wetterau per Fahrrad zu erkunden. Seit einem Jahr bietet sie E-Bike-Touren an. Die Fahrräder mit Elektromotor bescheren dem ohnehin prosperierenden Fahrradtourismus einen weiteren Aufschwung. Leute schwingen sich aufs E-Bike, um zum Römerturm, zum Keltenmuseum und ins mittelalterliche Büdingen zu radeln, denen die Tour durchs bergige Gelände sonst zu anstrengend wäre.
„Aufgefressen“: Ein Thriller aus Neu-Anspach in Hitchcock-Tradition
Von Corinna Willführ
Krimis mit Lokalkolorit – schaut man in die Bestsellerliste, ermitteln Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in den Büchern von Nele Neuhaus im Taunus oder Dietrich Fabers Kommissar Henning Bröhmann in der Wetterau nicht nur erfolgreich, sondern sind auch auf Erfolgskurs in der Krimi-Lesergunst. Jens-Peter Conradi hat sich dennoch dagegen entschieden, seine Thriller zwischen Frankfurt und dem Feldberg spielen zu lassen, auch wenn das Taunus-Städtchen Neu-Anspach seine Heimat ist. Denn der Mediendesigner und diplomierte Werbetexter, Jahrgang 1976, möchte mit seinen Werken nicht in der „Schublade fürs Regionale“ landen, sondern „ein anderes Feeling rüberbringen.“ Eines, das sich auch unterscheidet vom „Ur-Deutschen der ‚Tatort‘-Folgen“, sagt Jens Peter Conradi alias J.P. Conrad.
Geduckt sitzt der Storch im Nest, etwa zehn Meter über den Wetterwiesen bei Steinfurth. Ab und an blinzelt er neugierig in die Frühlingssonne. Es ist ein warmer Aprilnachmittag, doch der große weiße Vogel schwingt sich nicht in die lauen Lüfte. Das Gelege soll schließlich warm bleiben.
In diesem Sommer jährt sich nicht nur der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. Mal, sondern auch der Todestag der Bertha von Suttner, die bis an ihr Lebensende all ihre Kräfte für den Frieden einsetzte. In ihren jungen Jahren hätte niemand gedacht, dass die hübsche Komtesse aus dem österreichischen Adelshaus Kinsky später einmal als „Friedensbertha“ berühmt würde. Denn wie alle jungen Gräfinnen ihrer Zeit grübelte sie vor allem über reizvolle Toiletten für den jeweils nächsten Ball.
Sich für einen gesicherten Frieden einzusetzen, dazu fordert der Vorsitzende des DGB Stadtverbandes Frankfurt am Main, Harald Fiedler, auf. Nichtmilitärische Konfliktlösung, internationale Zusammenarbeit, Abrüstung, Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts gehören dazu, meint Fiedler. Er ruft zur Teilnahme am diesjährigen FrankfurterOstermarsch auf.
„Dass gemeinsames Zupacken Großes bewirken kann“, beweist in der Taunusgemeinde Wehrheim das von Anke Wehr und Hannes Akman initiierte Wehrheimer Weidenprojekt. Mit dem Rutenschnitt im Januar und dem Spatenstich Ende März 2013 auf den Weg gebracht, zieht das ungewöhnliche Bauwerk im Bizzenbachtal nicht nur bewundernde Blicke von Spaziergängern und Radlern auf sich, sondern hat sich zu einem beliebten Treffpunkt von Naturfreunden entwickelt. Grund für die Gemeinde, das Ehepaar für sein bürgerliches Engagement zu ehren. Und Anlass für Anke Wehr, Hannes Akman und alle ihre Mitstreiter den „ersten Geburtstag“ des Wehrheimer Weidenprojekts gebührend zu feiern: mit einem Nachmittag für alle Helfer (und Gäste) am Samstag, 19. April, dem „Film zum Projekt“ am Samstag, 27. April, und einem Konzert vor Ort am Sonntag, 11. Mai.
Rund 400 Flüchtlinge werden im ersten Halbjahr in der Wetterau erwartet. Noch einmal so viele werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte kommen. Die 25 Kommunen sind gerüstet. „Wir gehen davon aus, dass die Städte und Gemeinden Plätze zur Verfügung stellen werden. Viele haben bereits Unterkünfte geschaffen, andere sind in Planung“, so der für die Flüchtlingsunterbringung zuständige Erste Kreisbeigeordnete Helmut Betschel-Pflügel. Auch wenn viele Gemeinden Schwierigkeiten haben, geeigneten Wohnraum zu finden, sind keine in Verzug, so der Kreisbeigeordnete.
Die Frankfurter Rundschau (FR) ist am Samstag, 12. April, ohne Berichterstattung aus dem Frankfurter Umland erschienen. Grund war ein Warnstreik der Beschäftigten des Pressedienstes Frankfurt (PDF). Die Firma liefert der FR per Werkvertrag die Lokalausgaben. Die PDF-Beschäftigten werden weit unter dem Tarif für Redakteure an Tageszeitungen bezahlt.
Etwa 35 Beschäftigte des Pressedienstes Frankfurt (PDF) haben am Freitag , 11. April, die Arbeit niedergelegt, um eine bessere Bezahlung zu erreichen, teilt die JournalistenUnion (DJU) in Verdi mit. Das Unternehmen produziert per Werkvertrag unter anderem die Regionalseiten der Frankfurter Rundschau, darunter auch der Wetterauer Ausgabe.