Künstlergruppe Wickstädter Kunstfest am Kunstwanderweg Rheinsteig
Drei gelbe Kunststoffhaare winden sich durch einen mächtigen Kamm aus Fichtenstangen. Mit dieser Installation haben vier Künstler der Gruppe Wickstädter Kunstfest die Legende von der Loreley aufgegriffen. Ihr Werk präsentieren die Wetterauer Künstler am Kunstwanderweg Rheinsteig.
Die Flüchtlingspolitik in der Europäischen Union war das am eifrigsten diskutierte Thema. Der Jugendbeirat des Jugendzentrums Alte Feuerwache in Bad Nauheim hatte Europapolitiker zur Diskussion geladen. Thema: „Europas Zukunft: Totale Überwachung oder Festung der Menschenrechte“.
Wenn eine das Bundesverdienstkreuz verdient hat, dann Brigitte Mohr aus Münzenberg. Von 1985 bis 2003 pflegte sie ihre Schwiegermutter, sie war an Alzheimer erkrankt. Ihren Schwiegervater pflegte sie von 2011 bis 2012. Und sie kümmert sich um ihren Ehemann, der seit Jahren an den Rollstuhl gefesselt ist. Der 64-Jährige leidet seit 1984 an Multipler Sklerose.
Wie wird sich Europa entwickeln? Droht den Bürgern die totale Überwachung oder wird es ein Hort der Menschenrechte? Darüber diskutieren Kandidaten zur Europawahl am Mittwochvormittag in Bad Nauheim. Weiterlesen →
Hochmoderne, gigantische Maschinen, teuer wie ein Einfamilienhaus, sollen die Ammoniakemission in der Landwirtschaft verringern. Landwirtschaftsjournalist Michael Schlag stellt sie und ihre Bedeutung für den Umweltschutz exklusiv im Landboten vor.
Elfriede Pfannkuche führt zu Attraktionen der Region
Von Bruno Rieb
„Mir macht es Spaß und ich will anderen helfen, auch Spaß daran zu finden“, sagt Elfriede Pfannkuche. Ihr macht es Spaß, die Geschichte der Wetterau per Fahrrad zu erkunden. Seit einem Jahr bietet sie E-Bike-Touren an. Die Fahrräder mit Elektromotor bescheren dem ohnehin prosperierenden Fahrradtourismus einen weiteren Aufschwung. Leute schwingen sich aufs E-Bike, um zum Römerturm, zum Keltenmuseum und ins mittelalterliche Büdingen zu radeln, denen die Tour durchs bergige Gelände sonst zu anstrengend wäre.
„Aufgefressen“: Ein Thriller aus Neu-Anspach in Hitchcock-Tradition
Von Corinna Willführ
Krimis mit Lokalkolorit – schaut man in die Bestsellerliste, ermitteln Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein in den Büchern von Nele Neuhaus im Taunus oder Dietrich Fabers Kommissar Henning Bröhmann in der Wetterau nicht nur erfolgreich, sondern sind auch auf Erfolgskurs in der Krimi-Lesergunst. Jens-Peter Conradi hat sich dennoch dagegen entschieden, seine Thriller zwischen Frankfurt und dem Feldberg spielen zu lassen, auch wenn das Taunus-Städtchen Neu-Anspach seine Heimat ist. Denn der Mediendesigner und diplomierte Werbetexter, Jahrgang 1976, möchte mit seinen Werken nicht in der „Schublade fürs Regionale“ landen, sondern „ein anderes Feeling rüberbringen.“ Eines, das sich auch unterscheidet vom „Ur-Deutschen der ‚Tatort‘-Folgen“, sagt Jens Peter Conradi alias J.P. Conrad.
Geduckt sitzt der Storch im Nest, etwa zehn Meter über den Wetterwiesen bei Steinfurth. Ab und an blinzelt er neugierig in die Frühlingssonne. Es ist ein warmer Aprilnachmittag, doch der große weiße Vogel schwingt sich nicht in die lauen Lüfte. Das Gelege soll schließlich warm bleiben.
In diesem Sommer jährt sich nicht nur der Beginn des 1. Weltkrieges zum 100. Mal, sondern auch der Todestag der Bertha von Suttner, die bis an ihr Lebensende all ihre Kräfte für den Frieden einsetzte. In ihren jungen Jahren hätte niemand gedacht, dass die hübsche Komtesse aus dem österreichischen Adelshaus Kinsky später einmal als „Friedensbertha“ berühmt würde. Denn wie alle jungen Gräfinnen ihrer Zeit grübelte sie vor allem über reizvolle Toiletten für den jeweils nächsten Ball.
Sich für einen gesicherten Frieden einzusetzen, dazu fordert der Vorsitzende des DGB Stadtverbandes Frankfurt am Main, Harald Fiedler, auf. Nichtmilitärische Konfliktlösung, internationale Zusammenarbeit, Abrüstung, Wahrung der Menschenrechte und des Völkerrechts gehören dazu, meint Fiedler. Er ruft zur Teilnahme am diesjährigen FrankfurterOstermarsch auf.