{"id":1380,"date":"2014-09-30T12:20:41","date_gmt":"2014-09-30T10:20:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wetterauer-landbote.de\/?p=1380"},"modified":"2014-12-11T13:26:24","modified_gmt":"2014-12-11T11:26:24","slug":"flucht-vor-der-armut","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wetterauer-landbote.de\/?p=1380","title":{"rendered":"Flucht vor der Armut"},"content":{"rendered":"<h2>Landg\u00e4ngertum und Auswanderung zu Zeiten B\u00fcchners<\/h2>\n<p><strong>Von Corinna Willf\u00fchr<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/auswanderer.gif\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-1381\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/auswanderer.gif?resize=260%2C178\" alt=\"auswanderer\" width=\"260\" height=\"178\" \/><\/a>Auswanderung aus Armut ist nichts Neues. Um der Not im eigenen Lande zu entgehen, flohen zu Beginn des 19. Jahrunderts viele Deutsche nach Nordamerika &#8211; in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Der Wetterauer Landbote ist mit einer Artikelserie auf den Spuren des Hessischen Landboten, seiner Verfasser Georg B\u00fcchner und Friedrich Ludwig Weidig und ihrer Zeit. Am Samstag, 4. Oktober, besichtigen Landbote-Redakteure die Orte, an denen sich B\u00fcchner und Weidig aufgehalten haben. Wer m\u00f6chte, kann mitkommen (siehe Au\u00dfenspalte).<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Flucht vor der Armut<\/h2>\n<p>1834 \u2013 das Jahr, in dem der Medizinstudent Georg B\u00fcchner aus Darmstadt den \u201eHessischen Landboten\u201c verfasst, der Butzbacher Rektor Friedrich Ludwig Weidig denselben \u00fcberarbeitet. Das Jahr, in dem Mitstreiter der beiden die illegale sozialrevolution\u00e4re Flugschrift mit ihrer Botschaft \u201eFriede den H\u00fctten, Krieg den Pal\u00e4sten\u201c zu den Bauern und Handwerkern in Oberhessen bringen. Ihre Verfasser werden steckbrieflich gesucht. B\u00fcchner geht ins Exil und stirbt drei Jahre sp\u00e4ter an Typhus in Z\u00fcrich. Weidig wird verhaftet und begeht 1837 nach drei Jahren Haft im Darmst\u00e4dter Arrest Selbstmord.<\/p>\n<p>1834 \u2013 das Jahr, in dem in dem Dorf Hoch-Weisel (heute ein Stadtteil von Butzbach) 681 M\u00e4nner, Frauen und Kinder leben. Unter \u00e4rmlichsten Verh\u00e4ltnissen. Denn das Ackerland lieferte vor allem in trockenen Jahren nur m\u00e4\u00dfige Ernten. Durch die Realteilung \u2013 die einzelnen Felder werden nach Kinderzahl vergeben \u2013 ist es zersplittert. Von der Ernte der kleinen Parzellen und der Viehzucht lassen sich die vielk\u00f6pfigen Familien kaum ern\u00e4hren, selbst wenn sie Eier oder Kartoffeln zum Verkauf nach Friedberg oder Frankfurt bringen. Zwar kann der ein oder andere als Tagel\u00f6hner oder Knecht, als Magd oder Dienstm\u00e4dchen eine Anstellung finden, doch die Zukunftsaussichten sind \u00a0schlecht. Von der beginnenden Industrialisierung sind die Hoch-Weiseler noch weit entfernt. So entscheiden nicht wenige von ihnen, ins Ausland zu gehen.<\/p>\n<h3><strong>Fliegenwedel im Gep\u00e4ck<\/strong><\/h3>\n<p>Zun\u00e4chst nach Belgien und Holland, die man mit dem Schiff \u00fcber den Rhein recht gut erreichen kann. Aber auch nach England, Mitte der 1850er Jahre nach Russland und nicht zuletzt auf der \u201ePariser Stra\u00dfe\u201c nach Frankreich. In ihrem Gep\u00e4ck: Im Winter aus Weidenholz handgefertigte und bemalte Fliegenwedel.<\/p>\n<div id=\"attachment_1382\" style=\"width: 271px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Fliegenwedel.gif\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1382\" class=\" wp-image-1382\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Fliegenwedel.gif?resize=261%2C356\" alt=\"Fliegenwede im Museum in Butzbach. Fotos: Anton J. Seib)\" width=\"261\" height=\"356\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Fliegenwedel.gif?resize=752%2C1024 752w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Fliegenwedel.gif?resize=220%2C300 220w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Fliegenwedel.gif?w=1168 1168w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/Fliegenwedel.gif?w=1752 1752w\" sizes=\"auto, (max-width: 261px) 100vw, 261px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1382\" class=\"wp-caption-text\">Fliegenwede im Museum in Butzbach. Fotos: Anton J. Seib)<\/p><\/div>\n<p>\u201eOalem\u00e4nnche\u201c, ein Vierkantstab mit vier d\u00fcnnen Querh\u00f6lzern, in die bemalte Holzsp\u00e4ne drapiert werden. Oder \u201eFireplaces\u201c, Holzteller mit Rosenbl\u00fcten aus Span, die an geflochtenen Z\u00f6pfen ebenfalls aus Span zur Dekoration \u00fcber den Kamin geh\u00e4ngt werden. Oder Reiserbesen zum Fegen in Haus und Hof. \u201eDie Landg\u00e4nger aus den Orten um Butzbach wandern zwischen der Oes und dem Hausberg auf der Hinterwaldschneise \u00fcber den Hintersten Kopf, Bodenrod und den Wellerweg, den \u201eWesterw\u00e4lderweg\u201c zum Rhein und von dort nach Frankreich.\u201c Doch das Los der Oberhessen als Stra\u00dfenkehrer in Paris ist erb\u00e4rmlich: \u00a0\u201eDas Geheimnis ihres Handwerks liegt denn auch weniger in der Kunst nicht zu verhungern, als in der Kunst, Geld zu verdienen\u201c, berichtet Ludwig Bamberger knapp 50 Jahre sp\u00e4ter in seinem Werk \u201eDie Pal\u00e4ste und Baudenkm\u00e4ler in Paris\u201c. In der franz\u00f6sischen Hauptstadt k\u00fcmmert sich der Deutsche Hilfsverein um die deutschen Landg\u00e4nger. 1848 gr\u00fcndet der Pater Chable im Stadtteil La Vilette eine Deutsche Schule f\u00fcr rund 300 Familien. Friedrich von Bodelschwingh, nach dem die Bodelschwingschen Anstalten von Bethel benannt sind, baut im gleichen Stadtteil zehn Jahre sp\u00e4ter ein Missionszentrum Deutsche auf.<\/p>\n<h4><strong>T\u00f6dliche \u00dcberfahrt<\/strong><\/h4>\n<p>Doch auch in der Heimat ist die Situation weiterhin schlecht. Neue Hoffnung verspricht die M\u00f6glichkeit, nach Nordamerika zu reisen. Mit dem Schiff dritter Klasse von Bremerhaven aus, unter Deck, unter katastrophalen hygienischen Zust\u00e4nden, \u00fcber viele Wochen. Eine einzige Strapaze, die immer mehr Menschen auf sich nehmen \u2013 in Hoch-Weisel sinkt die Bev\u00f6lkerungszahl von 782 im Jahr 1850 durch Auswanderung auf 648 Menschen im Jahr 1900. Und die nicht wenige mit dem Leben bezahlen. Wie die Br\u00fcder Charles Alexander Beuth und Wilhelm Beuth, S\u00f6hne des Nagelschmieds Ernst Beuth aus dem Dorf Espa, nur wenige Kilometer von Hoch-Weisel entfernt. Die beiden sind am 19. Januar 1883 mit der \u201eCimbria\u201c auf dem Weg in die Neue Welt, als das Schiff im Nebel vor Borkum mit dem englischen Dampfer \u201eSultan\u201c zusammenst\u00f6\u00dft und mit mehreren hundert Menschen an Bord untergeht. Dass man heute noch von ihrem Schicksal wei\u00df, ist der Pfarrfrau Lydia Schmittborn, einer Nachbarin der Beuths, zu verdanken. Sie schrieb die Strophen zum \u201eUntergang der Cimbria\u201c.<\/p>\n<h5><strong>Erfolgreicher Fliegenwedel-Handel<\/strong><\/h5>\n<p>1834 \u2013 \u201eIm Intelligenzblatt f\u00fcr die Provinz Oberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Besonderen\u201c erscheint am Sonnabend, 1. M\u00e4rz, ein Artikel unter der \u00dcberschrift \u201eDie Fliegenwedelh\u00e4ndler\u201c. Von Menschen aus Espa im Herzogthum Nassau ist da die Rede, die nach England gezogen waren und dort erfolgreich ihre Fliegenwedel verkauft hatten und \u201emit einigen englischen Goldst\u00fccken\u201c zur\u00fcck in die Heimat gekehrt waren. \u201eDas Gold reizte zu gr\u00f6\u00dferer Teilnahme; es zogen bald mehr mit\u2026..Bald wurde Musik dort gemacht, bald getanzt nach deutscher Weise oder gesungen\u2026. Sp\u00e4ter fand sich, dass die jungen, frischen M\u00e4dchen den reichen Engl\u00e4ndern besonders wohl gefielen. Das merkten sich die Fliegenwedelh\u00e4ndler, und dungen sich M\u00e4dchen auf bestimmte Zeit, die mitgenommen, dort gemeinen Woll\u00fcstlingen Preis gegeben wurden und als Gefallene mit geringem Lohne wieder zur\u00fcckkamen. Der gr\u00f6\u00dfte Theil des S\u00fcndengeldes war in den H\u00e4nden derer geblieben, die sie mitgenommen hatten.\u201c<\/p>\n<h6><strong>Seelenverk\u00e4ufer<\/strong><\/h6>\n<div id=\"attachment_1383\" style=\"width: 359px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1383\" class=\"wp-image-1383\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif?resize=349%2C164\" alt=\"leier\" width=\"349\" height=\"164\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif?resize=1024%2C482 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif?resize=300%2C141 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif?resize=500%2C235 500w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif?w=1168 1168w, https:\/\/i0.wp.com\/www.wetterauer-landbote.de\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/leier.gif?w=1752 1752w\" sizes=\"auto, (max-width: 349px) 100vw, 349px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1383\" class=\"wp-caption-text\">Drehleier<\/p><\/div>\n<p>\u201eDie sie mitgenommen hatten\u201c, erhalten bald die Bezeichnung \u201eSeelenverk\u00e4ufer\u201c (es sind M\u00e4nner ebenso wie sogenannte M\u00e4gdehalterinnen), haben sie doch die M\u00e4dchen, die zum Spiel von Drehleier oder Mundharmonika tanzen oder tanzen m\u00fcssen, ihren Eltern regelrecht abgekauft \u2013 ein florierender M\u00e4dchenhandel beginnt. Und dieser soll noch gr\u00f6\u00dfere Ausma\u00dfe mit der Auswanderung nach Nordamerika in den 1860ern annehmen. \u201eAuf, ihr Br\u00fcder, lasst uns wandern fr\u00f6hlich nach Amerika, unsere Schwestern sind schon dr\u00fcben in Philadelphia\u201c hei\u00dft es in einem Landg\u00e4nger-Lied. Und in Kalifornien, von den Landg\u00e4ngern auch \u201eCalfrum\u201c oder \u201eKalifoni\u201c genannt. Es sind die Jahre des \u201eGoldrauschs\u201c. Die Saloons sind voller M\u00e4nner. Da sind die jungen Frauen aus Oberhessen gern gesehen. Man nennt sie nach dem Instrument (Drehleier = Hurdy Gurdy), zu dem sie tanzen, Hurdy-Gurdy-Girls. Auch wenn die Namen zahlreicher Auswanderer bekannt sind, eine verb\u00fcrgte authentische Lebensgeschichte eines Hurdy-Gurdy-Girls aus der Region gibt es nicht \u2013 nicht die einer Frau, die ihr Gl\u00fcck machte, noch einer, die durch die Verh\u00e4ltnisse in die Prostitution gezwungen war.<\/p>\n<p>Indes aber die unter dem Titel \u201eHurdy Gurdy\u201c ver\u00f6ffentlichte Erz\u00e4hlung des Espaer Pfarrers Ottokar Schupp, der sich um den Verfall der Sitten sorgte, weil die aus Amerika zur\u00fcckgekehrten \u201eWeiber Kaffee-, Tee- und Schokoladentrinkerinnen\u201c seien. Wogegen die Espaer heftig protestierten. Allein: Bereits das 1836 von den nassauischen und hessischen Beh\u00f6rden unter Strafandrohung erlassene Verbot des Fliegenhandels und der \u201eAusreise\u201c von nichtverheirateten Frauen wurde weiter vielfach ignoriert \u2013 bis sich die Verh\u00e4ltnisse in den D\u00f6rfern rund um Butzbach \u00e4nderten. Dies dauerte noch bis Ende des 19. Jahrhunderts, bis die Industrialisierung auch der Bev\u00f6lkerung in und um Butzbach neue Besch\u00e4ftigungsm\u00f6glichkeiten brachte. Aus Espa soll 1877 der letzte Landg\u00e4nger nach Amerika aufgebrochen sein, in Hoch-Weisel der letzte nach Westeuropa um 1865.<\/p>\n<p>\u201eIch bewundere den Mut und die Kraft dieser Menschen, aber auch ihre Kreativit\u00e4t, die sie aus ihrer Armut entwickelten\u201c, schrieb Holde Stubenrauch im Vorwort zu dem Katalog \u201eHurdy-Gurdy-Girls \u2013 von Espa in die ganze Welt\u201c. 1992 brachte die Galeristin sieben K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler zu diesem Projekt zusammen, das mit ihrer pers\u00f6nlichen Geschichte, aber auch einem St\u00fcck der hessischen Geschichte des 19. Jahrhunderts zu tun hat.<\/p>\n<p><strong>Abspann:<\/strong><\/p>\n<p>1834 \u2013 hie\u00dfen sie Landg\u00e4nger, waren M\u00e4nner, Frauen, Kinder, die aus Armut und Not ihre Heimat verlie\u00dfen, um in einem fremden Land ein Auskommen zu finden.<\/p>\n<p>2014 \u2013 hei\u00dfen sie Fl\u00fcchtlinge.<\/p>\n<p>1834 \u2013 erschien der \u201eHessische Landbote\u201c<\/p>\n<p>2014 \u2013 gibt es den \u201eNeuen Landboten\u201c.<\/p>\n<p><strong>Zu empfehlen:<\/strong><\/p>\n<p>Die Dauer-Ausstellung \u201eHessen hybrid\u201c zum Thema Auswanderung aus der Region im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu-Anspach, ein Besuch im Museum der Stadt Butzbach mit Original-Exponaten aus der Zeit der Landg\u00e4nger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Landg\u00e4ngertum und Auswanderung zu Zeiten B\u00fcchners Von Corinna Willf\u00fchr Auswanderung aus Armut ist nichts Neues. Um der Not im eigenen Lande zu entgehen, flohen zu Beginn des 19. 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